Informationsveranstaltungen und Termine der beruflichen Schulen hier.
Die Anmeldung erfolgt über itslearning für die Termine während der Unterrichtszeit.
Auch in diesem Jahr nimmt die Gerhard-Rohlfs-Oberschule erneut am MINT4girls-Projekt teil. Die Projektwoche dazu fand vom 1. bis 5. Juni statt. Insgesamt waren neun Schülerinnen dabei, sieben aus Jahrgang 9 und zwei aus Jahrgang 8, die an jedem Projekttag von einer Lehrkraft sowie einer Begleitung aus dem Sozial-Team der Schule unterstützt wurden.
Am Montag startete die Woche mit einem Team-Bildungs-Workshop in der Gerhard-Rohlfs-Oberschule. Dabei lernten die Schülerinnen zunächst das Projekt und die Idee hinter MINT kennen und probierten in kleinen Praxisaufgaben direkt aus, wie wichtig Zusammenarbeit ist, etwa beim Bau eines Turms aus Klebeband und Spaghetti.
Am Dienstag ging es zu Beti im GVZ, wo der Arbeitsbereich Elektronik im Mittelpunkt stand. Die Schülerinnen konnten dort erleben, wie elektrische Zusammenhänge praktisch angewendet werden, und simulierten das Verdrahten der Elektrik für eine Lampe an einer Holzwand.
Der Mittwoch führte die Gruppe zu Gestra in Findorff, wo Einblicke in den Bereich Dampf und Armaturen gegeben wurden. Besonders spannend war der Bau eines Wasserstandsmelders, den die Schülerinnen später mit nach Hause nehmen durften; darüber erhielten sie gute Eindrücke in die Berufe Industriemechanikerin und Mechatronikerin.
Am Donnerstag besuchte die Gruppe die SIEMENS AG im GVZ. Auch hier stand Elektronik im Zentrum, allerdings mit noch mehr technischem Praxisbezug: Die Schülerinnen programmierten Schaltungen, probierten das Löten aus und erstellten mit CAD ein Schlüsselanhänger-Design für den 3D-Druck.
Den Abschluss bildete am Freitag der Besuch der Constructor University in Grohn zum Thema Radiowellen und Funk. Nach einem spannenden theoretischen Input eines Universitätsprofessors konnten die Schülerinnen gemeinsam mit einem erfahrenen Amateurfunker erste praktische Funkerfahrungen sammeln und den Bereich aus nächster Nähe kennenlernen.
Insgesamt war es eine abwechslungsreiche und runde Woche mit vielen neuen Eindrücken in MINT-Berufe und Arbeitsfelder. Ein herzlicher Dank gilt Dr. Tobias Dietrich, der das Projekt MINT4girls von Seiten des BWU betreut und die Projektwoche perfekt organisiert hat, im gleichen Maße natürlich auch den beteiligten Unternehmen für ihre Offenheit und die wertvollen Einblicke.
Alle Beteiligten freuen sich bereits auf den Nachbereitungs-Workshop im August und die feierliche Abschlussveranstaltung im Dezember im Bremer Rathaus.
Am Dienstag, den 20. Januar 2026, besuchte der gesamte 9. Jahrgang der GRO im Rahmen der Projektwoche zur Berufsorientierung (BO) das Mercedes-Benz Werk in Bremen und nahm am Programm „Ausbildung 360°“ teil. Die Anreise erfolgte mit der Bahn bis Bremen-Sebaldsbrück, von wo aus die Schülerinnen und Schüler bei frostigen Temperaturen, aber mit Vorfreude, den Fußmarsch zum Werk antraten. Pünktlich um 9:30 Uhr begann das Programm vor Ort.
Nach einer freundlichen Begrüßung durch Frau Viohl, Projektkoordinatorin für Ausbildung bei Mercedes-Benz, erhielten die Jugendlichen einen Überblick über das Unternehmen und den Standort Bremen. Anschließend startete das abwechslungsreiche Tagesprogramm, das in vier Kleingruppen mit mercedes-typischen Namen – „Mercedes-Benz“, „Daimler“, „AMG“ und „Maybach“ – durchgeführt wurde.
Die Gruppen durchliefen in unterschiedlicher Reihenfolge vier spannende Stationen:
1. Einblick in die Produktion: Beim Rundgang durch eine Werkshalle konnten die Schülerinnen und Schüler live miterleben, wie ein Auto aus vielen Einzelteilen zusammenschraubt und zusammengesetzt wird.
2. Informationen zu Ausbildungsmöglichkeiten: Zwei aktuelle Auszubildende berichteten anschaulich über ihre Ausbildung und die verschiedenen Wege zu Praktika und Bewerbung. Besonders beliebt war die anschließende Übung, bei der kleine Legoautos gebaut wurden – Teamarbeit, Organisation und Arbeitsteilung inklusive.
3. Autos bauen live: Hier durften die Jugendlichen selbst Hand anlegen – beim Ausprobieren von Schraubverbindungen und Schweißtechniken war Konzentration und Feingefühl gefragt.
4. Vom Werkstattbereich zum Kunden: Zum Abschluss führte der Weg durch die Lehrwerkstätten bis hin zum Kundenservice, wo deutlich wurde, wie vielfältig die Tätigkeiten bei Mercedes-Benz sind.
In der Mittagspause stärkten sich alle mit belegten Brötchen und Getränken. Nach einem abschließenden Gruppenfoto vor dem Kundenzentrum machte sich unsere Gruppe um 14:00 Uhr – begleitet von winterlicher Kälte, aber strahlendem Sonnenschein – wieder auf den Rückweg.
Ein herzlicher Dank geht an Frau Viohl und das gesamte Mercedes-Benz-Team für die herzliche Betreuung und die spannenden Einblicke in die Ausbildung und Arbeitswelt bei Mercedes-Benz!
Am Dienstag, den 16. Dezember 2025, endete der aktuelle Durchlauf des MINT4girls-Projekts mit einem feierlichen Festakt in der oberen Rathaushalle Bremen.
In diesem Jahr nahmen acht Schülerinnen aus dem 10. Jahrgang unserer Schule an dem Programm teil. Aus der 10A waren Lea und Alesia dabei, aus der 10C Katharina, und aus der 10B Tabarak, Finja, Raghad, Rehana und Almira. Begleitet wurden die Schülerinnen von Lehrkräften des Jahrgangs 10 sowie dem Team aus dem Bereich Soziales.
Nach einer Informationsveranstaltung Ende 2024 startete das Projekt Anfang 2025 mit einer Projektwoche. Den Auftakt bildete ein Einführungsworkshop im Bildungszentrum der Wirtschaft in der Bremer Innenstadt, bei dem die Teilnehmerinnen einen ersten Einblick in die verschiedenen Bereiche von MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) erhielten.
Im Verlauf der Woche konnten die Schülerinnen bei spannenden Unternehmensbesuchen praxisnahe Eindrücke sammeln – unter anderem beim Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und bei Airbus. Ein weiterer Besuch bei der Firma KAEFER SE & Co. KG musste aufgrund eines Streiks verschoben werden, konnte aber einige Wochen später erfolgreich nachgeholt werden und kam bei den Teilnehmerinnen besonders gut an.
Ein Reflexionsworkshop im Sommer rundete die inhaltliche Arbeit des Projekts ab. Den gelungenen Abschluss bildete schließlich die Feier im Rathaus Bremen, bei der die Schülerinnen ihre Erfahrungen reflektierten und ihre Teilnahme gewürdigt wurde.
Wir freuen uns über die engagierte Teilnahme unserer Schülerinnen und hoffen, auch in den kommenden Jahren wieder Teil dieses inspirierenden Projekts zu sein."
Am Dienstag, dem 4. November 2025, verwandelte sich die GRO anlässlich des „Tages der beruflichen Bildung“ in einen kleinen Messe-Schauplatz. Am umfassenden Veranstaltungsprogramm waren 16 Unternehmen, Berufsschulen und Verbänden beteiligt und boten fast 180 neugierigen Schülerinnen und Schülern eine breite Palette an Informationen zur Berufsorientierung sowie viele nützliche Kontakte.
Nach der Aufbauphase begrüßte Schulleiterin Frau Borges gemeinsam mit ZUP-Leiterin Frau Kiecol zunächst alle Aussteller persönlich. Ein paar organisatorischen Hinweisen durch die an der GRO für Berufsorientierung zuständige Lehrkraft Herrn Pohl folgte dann pünktlich zur zweiten Unterrichtsstunde der offizielle Start des Veranstaltungstages.
Informative Vorträge und reger Austausch
Für die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs begann der Tag mit einem eindrücklichen Vortrag von Herrn Marshall (Schulzentrum Vegesack) zum wichtigen Thema „Übergänge nach Jahrgang 10“. Er machte anschaulich deutlich, wie bedeutsam es in diesem Zusammenhang ist, ein „Thema“ zu finden, das einen begeistert, und den eigenen Ausbildungsweg an diesem „Thema“ auszurichten. Die anschließende Fragerunde zeigte, wie viele Gedanken sich die Jugendlichen dazu bereits machen.
Im weiteren Verlauf erkundeten immer zwei Klassen zusammen den Marktplatz im großen Freizeitraum, auf dem die Unternehmen, Berufsschulen und Verbände an ihren Ständen Rede und Antwort standen. Durch die Vielfalt der häufig auch praxisorientierten Angebote kamen zahlreiche gute Gespräche und wertvolle Kontakte zustande. Viele Aussteller lobten das Interesse und die gute Vorbereitung der Jugendlichen.
Den Abschluss bildete ein informativer Vortrag von Herrn Ibelings (ZBB), der die Beratungsangebote vorstellte und Fragen der Schüler klären konnte.
Auch die 9. Klassen waren mittendrin
Auch der komplette 9. Jahrgang tauchte in diesem Jahr in die vielfältige Welt der beruflichen Möglichkeiten ein: In Gruppen mit zwei bis drei Klassen erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Stände, stellten Fragen und schnupperten erste Messeluft. Für einige Schülerinnen und Schüler ergaben sich sogar direkt Praktikumsplätze.
Positiver Ausblick auf 2026
Das Fazit fiel rundum positiv aus: Der Ablauf funktionierte reibungslos, die Jugendlichen zeigten sich interessiert und engagiert, und nicht wenige Aussteller signalisierten, auch im kommenden Jahr wieder dabei sein zu wollen.
Vielen Dank an alle beteiligten Unternehmen, Verbände und Schulen:
- Abeking & Rasmussen
- Arcelor Mittal
- Aus- und Fortbildungszentrum (AFZ)
- Bremer Heimstiftung
- Gestra
- Gesundheit Nord
- Handelskammer
- Handwerkskammer
- Jugendberufsagentur (JBA)
- LIDL
- Schulzentrum des Sek II an der Bördestraße
- Europaschule SII Schulzentrum Utbremen
- Schulzentrum Vegesack SII
- Sozialer Friedensdienst
- Sparkasse Bremen
- Zentrale Beratung Berufsbildung (ZBB)
Am Dienstag, den 26. August, nahm die Gerhard-Rohlfs-Oberschule an der Jobbörse in Lemwerder teil, die im Gebäude der Feuerwehr stattfand. Organisiert wurde die Veranstaltung wie in jedem Jahr vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Lemwerder. Für unsere Schule bot sich dabei ein lehrreicher und sonniger Wandertag im Zeichen der Berufsorientierung.
Der Treffpunkt war an der Fähre, von wo aus es für die rund 130 Schülerinnen und Schüler mit der Überfahrt nach Lemwerder und einem halbstündigen Fußmarsch weiter zur Feuerwehr ging. Teilgenommen haben die kompletten neunten Klassen 9A bis 9E mit insgesamt knapp 100 Schülerinnen und Schülern sowie weitere 30 Lernende aus Jahrgang 10. Mit 130 von insgesamt 310 angemeldeten Teilnehmenden stellte die Gerhard-Rohlfs-Oberschule fast ein Drittel aller Besucherinnen und Besucher.
Die Messe war mit 25 Ausstellern aus der Region Wesermarsch sowie dem Bremer Norden gut besetzt. An den rundum interessanten Ständen konnten die Jugendlichen viele praktische Inhalte kennenlernen, Eindrücke sammeln und Kontakte für künftige Ausbildungs- oder Praktikumsplätze knüpfen. Für die Neuntklässler war es der erste Besuch auf einer Berufsorientierungsmesse, was die Veranstaltung besonders wertvoll machte. Einige Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit und nahmen bereits konkrete Angebote für Praktika an.
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: Grillwürste und Getränke sorgten für ein angenehmes Umfeld und rundeten die Veranstaltung ab. Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte äußerten sich äußerst zufrieden, zumal das Rahmenprogramm und die praktischen Inhalte als noch bereichernder als im Vorjahr wahrgenommen wurden.
Ein herzliches Dankeschön an den Förderverein der Feuerwehr Lemwerder für die gelungene Organisation. Wir freuen uns bereits jetzt auf die Teilnahme im nächsten Jahr!
Die Gerhard-Rohlfs-Oberschule wurde drei Mal mit dem Bremer Qualitätssiegel ausgezeichnet und wird sich neu bewerben.
Stellenwert der Berufsorientierung in der Schulkultur
Die GRO hat eine systematische Berufsorientierung (BO) implementiert und ist mit allen Beteiligten gut vernetzt. Die BO ist als Leitprinzip im Schulprogramm verankert und hat einen hohen Stellenwert in unserer Schule. Allen Kolleginnen und Kollegen ist bewusst, dass BO eine Querschnittsaufgabe ist. Auch auf Gesamtkonferenzen werden regelmäßig aktuelle Themen der BO besprochen.
In den Jahrgängen 5 bis 8 werden im Rahmen des einstündigen WAT-Unterrichts mit dem Lehrwerk „Starke Seiten“ die Schülerinnen und Schüler auf ihr zukünftiges Erwerbsleben vorbereitet. In den Jahrgängen 9 und 10 erhöht sich die Wochenstundenzahl auf zwei Stunden und die Schülerinnen und Schüler nutzen dabei neben den „Starken Seiten“ zusätzlich das Lehrwerk „Einblicke“. Die Schülerinnen und Schüler sollen in der Berufsorientierung ihre individuelle Vielfalt als Stärke verstehen.
Im Jahrgang 8 wird durch einen externen Träger eine Potentialanalyse durchgeführt. Diese beinhaltet die Durchführung eines zweitägigen Assessment sowie eines Auswertungsgesprächs am dritten Tag. Alle Schülerinnen erhalten einen Auswertungsbogen mit ihren Stärken und Förderempfehlungen.
Die enge Kooperation mit den Berufseinstiegsbegleiterinnen und –begleitern des IB und der evangelischen Kirche („Ran an die Zukunft“) ermöglicht uns eine breit aufgestellte und zugleich individuelle Berufsberatung für Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern in den Räumen unserer Schule.
Unsere Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf sowie unsere Sprachanfängerinnen und –anfänger werden auf der Basis ihrer individuellen Fähigkeiten und Kompetenzen intensiv begleitet.
Alle Schülerinnen und Schüler absolvieren ein dreiwöchiges Praktikum in der 9. Jahrgangsstufe. In der 10. Jahrgangsstufe besteht die Möglichkeit ein weiteres individuelles Praktikum durchzuführen.
Grundsätze der Berufsorientierung an der Gerhard-Rohlfs-Oberschule
Ziel der Berufsorientierung an der Gerhard-Rohlfs-Oberschule ist es, allen Schülerinnen und Schülern einen erfolgreichen Übergang von der Schule in eine schulische oder berufliche Ausbildung zu ermöglichen. Dafür stellt unsere Schule den Schülerinnen und Schülern alle erforderlichen Angebote zur Berufsorientierung zur Verfügung und ermöglicht es ihnen auch Stärken für eine schulische und/oder berufliche Orientierung klarer zu erkennen.
Die Vorbereitung auf die Berufswahl beginnt in den Jahrgängen 5 bis 7 im Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik (WAT) und mit der Gestaltung und Durchführung des Zukunftstages. Die Berufsorientierung verstärkt sich in den darauf folgenden Jahrgängen mit der Durchführung des Praktikums im 9. Jahrgang. Ab Jahrgang 9 werden die Schülerinnen und Schüler in der Gestaltung ihrer beruflichen Zukunft zusätzlich durch außerschulische Träger und der BUNDESAGENTUR FÜR ARBEIT (BAA) unterstützt, so dass die Jugendlichen die erforderlichen Entscheidungen für ihre berufliche Zukunft mit möglichst klaren und realistischen Vorstellungen rechtzeitig fällen können.
Personelle Verankerung
Gemeinsam mit dem Berufsorientierungs-Team erstellt und überarbeitet er das Konzept der Berufsorientierung an der GRO.
Die Jahrgangsleitungen sorgen dafür, dass die Konzepte in den Jahrgängen umgesetzt werden.
Die Schulsozialarbeiterin begleitet diesen Prozess und ist maßgeblich an der Umsetzung und Organisation beteiligt.
Die Verbindung mit dem MINT-Bereich ( →MINT-Schule) und den Schülerfirmen (Druckpunkt, Fit for food, crazy factory und firma 19 sowie die Unterstützung durch den Kooperationsvertrag mit der Bremer Heimstiftung) bieten vielfältige Möglichkeiten.
Berufsorientierung ist an der Gerhard-Rohlfs-Oberschule eine Querschnittsaufgabe und hat einen besonders hohen Stellenwert.
Maßnahmen zur Berufsorientierung an der GRO
WAT, WP2, ITG: Angabe in Wochenstunden; BO-Anteile auch in weiteren Fächern, z.B. Chemie, Physik, Deutsch, Religion
WP2 (Wahlpflichtkurse): Robotik, Hauswirtschaft, Textilwerkstatt, ThinkMusic! (Chor), Schulsanitäter, Forscherlabor (Jugend forscht), Sport, Schülerband, Slam Poetry; ab Jg. 9 auch Metallwerkstätten, Holzverarbeitung, Grafikwerkstatt, Krafttraining