Soziale Arbeit an der GRO

 

 

 

 

 

Der Bereich „Soziale Arbeit an der GRO“ beschäftigt folgende
Mitarbeiter_innen:

Wojciech Bracikowski

 

Schulsozialpädagoge

 

Tel.: 0421/ 361 17146



Gudrun Grote

 

Schulsozialarbeiterin

 

Tel.: 0421/ 361 17146


Ab Februar 2017 beginnt eine weitere Schulsozialarbeiterin und voraussichtlich ab März eine weitere Sozialpädagogin ihre Arbeit an der GRO.

 

Außerdem arbeiten eine Erzieherin, eine pädagogische Mitarbeiterin und zwei Freiwillige (FSJ und BuFDi) in dem Bereich mit.

Der Bereich Soziale Arbeit an der Gerhard-Rohlfs-Oberschule besteht seit 2010. Die Mitarbeiter_innen unterstützen die Schüler_innen, Eltern und Lehrkräften bei der Bewältigung vielfältiger Problemlagen, vermitteln in Konfliktsituationen und fördern durch die Ausbildung von z. B. Mentoren eine gewaltfreie Kommunikation.
Grundlegend für die soziale Arbeit an der GRO ist die Zusammenarbeit mit den Lehrkräften und
Eltern, aber auch mit außerschulischen Einrichtungen, wie z.B. Beratungsstellen und
Freizeiteinrichtungen.
Ziel dieser Arbeit ist es, die sozialen und persönlichen Kompetenzen aller am Schulleben
Beteiligten so zu stärken, dass sie sich positiv auf das Schul- und Lernklima auswirken.
Die Sozialpädagog_innen sind im Rahmen des Ganztags den Jahrgängen 5 bis 7 zugeordnet und
begleiten diese, bis sie den Ganztag verlassen. Die Schulsozialarbeiterinnen kümmern sich um die
Jahrgänge 8 bis 10 und die Vorkurse.
Den Sozialpädagog_innen und Schulsozialarbeiterinnen steht ein eigenes Büro zur Verfügung. Ein
angrenzender Beratungsraum ermöglicht es, in einem geschützten Rahmen vertrauliche Gespräche zu führen. Den weiteren Mitarbeiter_innen stehen ebenfalls Arbeitsplätze in den jeweils zugeordneten Jahrgängen zur Verfügung.

Sozialpädagogische Angebote und Projekte an der GRO:

Sozialtraining
In den Jahrgängen 5 bis 7 findet einmal in der Woche für alle Schüler_innen das Sozialtraining statt.
Durchgeführt wird dieses von der für den Jahrgang zuständigen Sozialpädagogin / dem zuständigen Sozialpädagogen mit Unterstützung durch die Erzieherin bzw. Freiwillige. Ziel des Trainings ist die Förderung der sozialen Kompetenz. Konkret arbeiten wir beispielsweise an der eigenen Selbstsicherheit und der persönlichen Kommunikationsfähigkeit der Schüler_innen. Außerdem lernen sie, ihre Gefühle zu erkennen und auszudrücken sowie sich in andere einzufühlen. Weiterhin geht es darum, Lob und Kritik anzunehmen und Wege zu finden, Konflikte friedlich zu lösen.

Mediation und Konfliktvermittlung
Die Schüler_innen können bei Konflikten in den Pausen und in der Mittagsfreizeit sowie nach
Schulschluss die Mediation durch die Sozialpädagoginnen in Anspruch nehmen.
Hierbei geht es um Konflikte, die weder bis zur Besprechung im Klassenrat warten noch von den
Streitschlichter_innen geklärt werden können und bei deren Lösung die Schüler_innen
Unterstützung benötigen.

Schüler_innen-, Eltern- und Lehrkräftegespräche
Ein weiterer Schwerpunkt der sozialen Arbeit an der Schule sind Gespräche mit den Schüler_innen.
Auslöser können beispielsweise Konflikte zwischen den Schüler_innen sowie persönliche oder
schulische Probleme sein.
Wir stehen zudem sowohl den Eltern als auch den Lehrkräften als Ansprechpartner_innen zur
Verfügung.

Einzelbetreuung und Unterstützung der Schüler_innen
In persönlichen Gesprächen werden die Schülerinnen und Schüler von uns auch individuell betreut
und unterstützt.
Wir bieten ihnen zum Beispiel Strukturierungshilfen im Schulalltag, Beratung bei persönlichen
Problemen oder Unterstützung bei der Berufsorientierung.

Mentorenprojekt
In Kooperation mit dem LidiceHaus werden Schüler_innen des 7. Jahrgangs zu Mentor_innen
ausgebildet. Diese werden im kommenden Schuljahr als Mentor_innen für die neuen
Schüler_innen des 5. Jahrgangs eingesetzt, um ihnen beim Übergang von der Grundschule zur
Oberschule zu helfen, bei Konflikten zu vermitteln und in den Pausen zusätzlich zu den Lehrkräften als Helfer_innen ansprechbar sein.

"Explore Bremen"
"Explore" ist ein Projekt der Jacobs University Bremen, das zum Ziel hat, unseren Schüler_innen Zugänge zu verschiedenen, bildenden Freizeitangeboten zu verschaffen. Die Kinder erhalten eine/n eigene/n, für sie zuständige/n Mentor/in, mit der/dem sie gemeinsam Ausflugsziele aussuchen und diese Ausflüge planen. Dann wird der Ausflug gemeinsam durchgeführt und im Anschluss reflektiert. Ziel ist es, dass die Kinder später dazu in der Lage sind, selbstständig kleinere Ausflüge zu planen und zu unternehmen.
Wir kooperieren für dieses Projekt mit den Student_innen der Jacobs-University, indem wir sie bei
der Auswahl der Schüler_innen und der Organisation der gemeinsamen Treffen unterstützen.

FSJ und BufDi
An der GRO sind momentan zwei junge Frauen als Freiwillige (FSJ = Freiwilliges Soziales Jahr und
BuFDi = Bundesfreiwilligendienst) angestellt.
In Kooperation mit dem jeweiligen Träger organisieren wir ihre Tätigkeiten und begleiten sie
während ihres Einsatzes. Sie unterstützen die Klassen- und Fachlehrkräfte im (Sport-)Unterricht
und besetzen darüber hinaus in den großen Pausen die Spieleausgabe auf dem Schulhof sowie die Freizeiträume. Zudem übernehmen sie die Ganztagsbetreuung in den Nachmittags- und Morgenstunden.

Praktikum
Des Weiteren besteht die Möglichkeit, im sozialpädagogischen Bereich der GRO ein Praktikum zu
absolvieren. Dies gilt z. B. für Student_innen, die sich gerade im Studium der Sozialen Arbeit (o. ä.)
befinden.

Mittagsbetreuung
Während der 6. Stunde haben die Schüler_innen der GRO Mittagspause. In dieser Zeit werden die
Kinder von der pädagogischen Mitarbeiterin, der Erzieherin, den Freiwilligen und den
Sozialpädagog_innen betreut.
Den Schülern und Schülerinnen stehen zwei Freizeiträume zur Verfügung. Es werden Billard, Kicker und Tischtennis sowie Brettspiele gespielt. Weiterhin wird viel gemalt, gebastelt und gelesen. Die Höhepunkte bildeten verschiedene Wettbewerbe, wie Malwettbewerbe zum Thema „Freundschaft“ und „Träume“, ein Spielewettbewerb (ein eigenes Spiel erfinden und gestalten), ein Billardwettbewerb und ein Maskenwettbewerb.
Darüber hinaus gibt es in der Mittagspause immer viel Zeit für Gespräche.

Vernetzung und Kooperation
Im Rahmen der sozialen Arbeit an der GRO kooperieren wir mit verschiedenen relevanten
Einrichtungen:
Arbeitskreis Jugend Vegesack
Im AK Jugend Vegesack sind folgende Einrichtungen vertreten:

- Mädchentreff Lilas Pause
- Jugendfreizeitheim Alt-Aumund
- AfSD, Sozialzentrum Vegesack
- Jugendcafe Hafen Höft
- Caritas Nord, Jugendmigrationsdienst
- Quartiersmanagement Grohner Düne
- Kompetenzlotsen Vegesack
- ReBUZ Nord (Regionales Beratungs- und Unterstützungszentrum)
- Streetworker

 

Außerdem gibt es Kooperationen u.a. mit

- Praksys Bremen
- Schattenriss - Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen e.V.
- andere Schulen (Grund- und weiterführenden Schulen)
- Servicebureau Jugendinformation Bremen
- Bremer JungenBüro
- Mädchenhaus Bremen
- LidiceHaus
- diverse Jugendhilfeträger
- Kontaktpolizei.